Vielleicht kennen Sie das
Sie haben schon so viel versucht.
Ihr Vater will zur Arbeit, obwohl er längst pensioniert ist. Ihre Mutter möchte „nach Hause“, obwohl sie zu Hause ist. Sie erklären, beruhigen und argumentieren – und trotzdem wird alles schwieriger.
Sie erklären. Sie beruhigen. Sie erinnern. Sie versuchen, nicht zu widersprechen. Und trotzdem kommen dieselben Situationen immer wieder.
Vielleicht sind Sie inzwischen ständig angespannt, weil Sie nie wissen, was als Nächstes passiert. Wird er heute Nacht wieder zur Arbeit wollen? Wird sie wieder ablehnen zu essen? Wird aus einer einfachen Frage wieder eine Diskussion, die Sie beide erschöpft?
Das Problem ist nicht, dass Sie sich zu wenig bemühen. Oft fehlt das Wissen darüber, was hinter einer Situation steckt.
Wie wir arbeiten
Nicht noch mehr Theorie.
Sondern etwas, das zu Hause wirklich hilft.
Wir nehmen genau die Situation, die bei Ihnen immer wieder schwierig wird. „Er will nach Hause.“ · „Sie verweigert das Essen.“ · „Er erkennt mich nicht.“
Wir schauen, was dahintersteckt
Welche typischen Zusammenhänge bei Demenz spielen hier eine Rolle? Was könnte diese Situation für Ihren Angehörigen bedeuten – aus seiner Geschichte, seinen Rollen, seinem Erleben heraus?
Wir klären, warum es immer wieder eskaliert
Warum greifen die bisherigen Versuche nicht dauerhaft? Was passiert im Moment der Eskalation – bei ihm und bei Ihnen?
Wir erarbeiten Möglichkeiten
Was können Sie stattdessen sagen oder tun? Nicht eine Liste mit Standardsätzen, sondern Formulierungen und Reaktionen, die zu diesem Menschen und zu Ihrem Alltag passen.
Und dann üben wir es
Damit Sie beim nächsten Mal nicht denken „Was soll ich jetzt machen?“, sondern wissen: „Ich habe eine Möglichkeit.“
Was sich verändern kann
Mehr Sicherheit.
Weniger Kraftverlust.
Mehr gute Momente.
Sie wissen besser, was Sie sagen oder tun können. Sie geraten seltener in endlose Diskussionen. Sie verstehen Verhalten schneller – und müssen nicht mehr alles persönlich nehmen.
Und Sie gewinnen etwas zurück, das im Alltag oft verloren geht: Ruhe. Nähe. Verbindung.
Das Ziel ist nicht, dass alles leicht wird. Das Ziel ist, dass Sie sich nicht mehr ständig hilflos fühlen.
Das kann im Alltag bedeuten
- weniger Streit
- weniger Hilflosigkeit
- mehr Sicherheit
- mehr Verständnis füreinander
- mehr gute gemeinsame Momente
- wieder etwas mehr Kraft für Ihr eigenes Leben
Sie bezahlen nicht für ein Gespräch. Sie investieren darin, im Alltag mehr Handlungsmöglichkeiten zu haben. Damit Sie nach einem Termin nicht nur denken „Ich weiß jetzt mehr“, sondern: „Ich habe jetzt Möglichkeiten, anders zu reagieren.“
Meine Haltung
Ihr Angehöriger ist nicht „die Demenz“.
Jeder Mensch bringt ein ganzes Leben mit: Beruf. Familie. Beziehungen. Verantwortung. Verluste. Gewohnheiten. Werte. Persönlichkeit. Rollen.
Deshalb arbeite ich mit systemischer Biografiearbeit. Nicht, um alte Erinnerungen abzufragen – sondern um den Menschen heute besser zu verstehen und dadurch passender reagieren zu können.
Denn bei Demenz gibt es nicht den einen richtigen Satz, der bei jedem Menschen funktioniert. Was hilft, hängt davon ab, wer dieser Mensch ist, was er gerade erlebt und was hinter seinem Verhalten steckt.
Keine Patentrezepte. Sondern Werkzeuge, die zu Ihrem Alltag passen.
Ihr eigenes Leben
Wann haben Sie aufgehört, Ihr eigenes Leben mitzuplanen?
Vielleicht merken Sie es erst, wenn Sie darüber nachdenken. Sie sagen Treffen ab, weil Sie lieber zu Hause bleiben. Sie unternehmen weniger, weil immer etwas passieren könnte. Sie sind ständig erreichbar. Und selbst wenn jemand anderes übernimmt, sind Sie mit den Gedanken trotzdem dort.
Irgendwann dreht sich nicht nur der Alltag um die Demenz. Das eigene Leben tut es auch. Und genau das darf sich verändern.
Nicht irgendwann. Jetzt.
Sie brauchen ein Leben außerhalb der Demenz.
Zeit mit Freunden. Eigene Interessen. Ihre Partnerschaft. Ein paar Stunden, in denen Sie nicht verantwortlich sind. Und vor allem die innere Erlaubnis, das zu tun, ohne sich schuldig zu fühlen.
- Sie können für einen Menschen da sein – und trotzdem Grenzen haben.
- Sie können Verantwortung übernehmen – und trotzdem Verantwortung abgeben.
- Sie können lieben – ohne sich selbst dabei aufzugeben.
Deshalb schauen wir auch darauf, wie Begleitung in Ihrem Leben möglich sein kann, ohne dass Sie selbst darin verschwinden. Denn wenn Sie immer nur funktionieren, bleiben irgendwann Sie auf der Strecke.
Auf einen Blick
Passt das zu Ihnen?
Partner:innen, Kinder, Geschwister, Freund:innen und Familien, die einen Menschen mit Demenz begleiten – einzeln oder zu zweit. Auch dann, wenn die Diagnose noch nicht lange her ist.
Dieselbe schwierige Situation wiederholt sich zu Hause immer wieder. Sie haben vieles versucht – ruhig bleiben, erklären, neue Abläufe – und trotzdem scheint am Ende alles beim Alten zu sein.
Sie verstehen, was hinter dem Verhalten steckt, kennen konkrete Alternativen für den entscheidenden Moment und haben sie geübt. Weniger Eskalation, weniger Hilflosigkeit, mehr Kraft für Ihr eigenes Leben.
Persönlich in Graz und Graz-Umgebung oder online über Zoom – je nachdem, was sich in Ihrem Alltag besser ausgeht.
Was es kostet
Klar, bevor Sie sich entscheiden.
Preise
Erstkontakt kostenlos · keine Paketpflicht · keine Bindung
So kommen wir zusammen
Sie müssen nichts vorbereiten und keine fertige Frage mitbringen. Erzählen Sie einfach von einer Situation, die bei Ihnen immer wieder passiert. Wir klären unverbindlich, ob mein Angebot passt – Kosten entstehen erst bei einem vereinbarten Termin.
Erstkontakt kostenlos
„Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll.“
Wenn Sie das kennen: Erzählen Sie mir kurz, was bei Ihnen gerade schwierig ist. Vielleicht ist es genau die Situation, an der wir ansetzen. Die erste Kontaktaufnahme ist kostenlos.