INSIEME gehen wir
gemeinsam

Start/Demenzbegleitung

Eine Diagnose verändert das Leben.
Sie darf es nicht übernehmen.

Warum Begleitung schon ab der Diagnose sinnvoll ist – und was sie von Betreuung, Beschäftigung und Pflege unterscheidet.

Die Ausgangslage

Nicht abwarten. Früh beginnen.

Die Diagnose ist da – und mit ihr vielleicht der Schock und all die Bilder, die Sie bisher mit Demenz verbunden haben.

Doch eine Demenzdiagnose heute bedeutet nicht automatisch das, was Sie gerade vor Augen haben. Durch frühere Diagnostik, laufende Forschung und Prävention sind viele Menschen nach der Diagnose noch lange aktiv, selbstständig und mitten im Leben.

Gerade jetzt gibt es viel, das Sie selbst beeinflussen und gestalten können. Es geht darum, zu verstehen, was sich verändert, vorhandene Fähigkeiten bewusst zu nutzen und früh sichtbar zu machen, was Ihnen wichtig ist und wie Sie weiterhin leben möchten.

Ihre Diagnose ist der Anlass zu handeln – nicht Ihr Leben aufzugeben.
Jeanine Schlögl im Gespräch mit einer Klientin

Begleitung beginnt bei INSIEME dort, wo das Leben nach der Diagnose weitergeht.

Der gesellschaftliche Wandel

Wir werden anders alt.

Unsere Lebensentwürfe haben sich verändert. Unsere Ansprüche an Selbstbestimmung auch. Warum sollten diese Ansprüche mit einer Demenzdiagnose plötzlich verschwinden?

01 — Demografie

Mehr Menschen, früher erkannt

Die Zahl der Menschen mit einer Demenzdiagnose steigt – und gleichzeitig wird früher diagnostiziert. Immer mehr Menschen erhalten ihre Diagnose, während sie noch arbeiten, reisen, Verantwortung tragen und Entscheidungen treffen.

02 — Selbstbestimmung

Andere Ansprüche ans eigene Leben

Eine Generation, die ihr Leben selbst geplant hat, gibt diesen Anspruch nach einer Diagnose nicht ab. Sie will weiterhin entscheiden: wie sie lebt, wen sie sieht, was ihr wichtig bleibt.

03 — Teilhabe

Dazugehören, nicht versorgt werden

Teilhabe heißt: weiterhin Teil des Lebens sein – Menschen treffen, unterwegs sein, arbeiten, Musik hören, ausgehen, Neues erleben. Nicht in ein Angebot einsortiert werden.

Der Satz, um den es mir geht

Wir dürfen Menschen mit einer heutigen Demenzdiagnose nicht mit den Angeboten von gestern begegnen.

Jeanine Schlögl arbeitet mit einer Klientin an Fotos und Notizen

Systemische Biografiearbeit

Verhalten wird verständlicher, wenn man den Menschen dahinter kennt.

Ein Verhalten entsteht nicht aus dem Nichts. Jeder Mensch bringt ein ganzes Leben mit: Beruf. Familie. Beziehungen. Verantwortung. Verluste. Gewohnheiten. Werte. Persönlichkeit. Rollen.

Deshalb frage ich nicht nur: „Was macht die Demenz?“ – sondern: „Wer ist dieser Mensch – und was könnte diese Situation für ihn bedeuten?“

Biografiearbeit heißt bei mir nicht, alte Erinnerungen abzufragen. Sie hilft, den Menschen von heute besser zu verstehen – und dadurch passender zu reagieren. Systemisch bedeutet: Ich schaue auch auf das Umfeld, auf Beziehungen, Rollen und darauf, wie alle Beteiligten aufeinander wirken.

Mein fachlicher Hintergrund →

Was sich verändern kann

Ein Raum, in dem der Mensch nicht gleich zu einem Fall wird.

Eine Diagnose wirft viele Fragen auf. Was bleibt möglich? Was verändert sich? Wie kann Alltag weiterhin selbstbestimmt gelingen?

Vorhandene Fähigkeiten, Gewohnheiten, Beziehungen, Rollen und das, was diesem Menschen wichtig ist, bleiben Teil des Lebens – auch nach der Diagnose.

Begleitung kann bedeuten

  • Orientierung in der ersten Zeit nach der Diagnose
  • Raum für Fragen, Veränderungen und das, was jetzt wichtig wird
  • Systemische und biografieorientierte Arbeit mit Beziehungen, Lebensgeschichten, Rollen und Werten
  • Unterstützung dabei, Wünsche und Bedürfnisse festzuhalten
  • Begleitung im Alltag und bei Übergängen
  • Einbeziehung von Angehörigen, ohne den Menschen aus dem Mittelpunkt zu nehmen

Selbstbestimmung

So lange wie möglich selbst gestalten.

Eine Demenzdiagnose verändert vieles. Aber sie bedeutet nicht, dass andere ab diesem Moment über das eigene Leben entscheiden.

Es geht darum, Wünsche, Gewohnheiten, Beziehungen und das, was einem wichtig ist, früh sichtbar zu machen – und festzuhalten, wie man leben möchte, auch wenn man es später vielleicht nicht mehr selbst ausdrücken kann.

  • Was ist mir wichtig?
  • Was gibt mir Sicherheit?
  • Wie möchte ich leben?

Orientierung

Begleitung, bevor Überforderung entsteht.

Eine Diagnose bringt nicht nur medizinische Fragen mit sich. Sie kann Unsicherheit auslösen, Rollen verändern und plötzlich Entscheidungen notwendig machen, über die vorher niemand gesprochen hat.

Deshalb geht es bei INSIEME auch darum, früh Orientierung zu schaffen – für den Menschen selbst und für die Menschen, die ihn begleiten.

  • Was hilft mir jetzt?
  • Was möchte ich selbst entscheiden?
  • Wer soll mich unterstützen?
  • Was soll auch später über mich gewusst werden?

Eine wichtige Abgrenzung

INSIEME ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung. Medizinische Diagnostik und Therapie bleiben bei den dafür zuständigen Gesundheitsberufen. Ich biete Wissen, Training und alltagsbezogene Begleitung, wenn kognitive Veränderungen das tägliche Leben beeinflussen.

Der Ausgangspunkt

Der Mensch bleibt der Ausgangspunkt.
Nicht die Diagnose. Nicht das Alter. Nicht ein fertiges Programm.

Erstkontakt kostenlos

Sie müssen heute nichts entscheiden.

Erzählen Sie mir einfach, was gerade los ist. Ich sage Ihnen offen, ob und wie ich Sie unterstützen kann. Die erste Kontaktaufnahme ist kostenlos und unverbindlich – Kosten entstehen erst bei einem vereinbarten Termin.